Beschreibung
Auf Einladung der Stadt Avignon bereitet sich der Papstpalast darauf vor, einen der größten Meister der internationalen zeitgenössischen Kunst zu empfangen: Lee Ufan.
Diesen Sommer wird das gotische Bauwerk, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, zum Schauplatz einer meisterhaften Begegnung zwischen einer sakralen Architektur und einem Werk von seltener spiritueller Intensität.
Dieses internationale Ereignis findet im Rahmen des 140. Jahrestages der diplomatischen Beziehungen zwischen Frankreich und Korea statt, eine Feier, an der sich die Stadt Avignon weitgehend beteiligt, in Resonanz mit dem Festival d'Avignon, das Koreanisch als Gastsprache für seine 80.
Ein globaler Künstler mit provenzalischen Wurzeln
Lee Ufan, der in Korea geboren wurde und sich im Alter von 20 Jahren in Japan niederließ, lebt und arbeitet heute zwischen Japan, Frankreich und den Vereinigten Staaten. Er ist eine unumgängliche Figur der internationalen Szene, dessen Werke in den größten Museumssammlungen der Welt zu finden sind, und er vervielfacht im Jahr 2026 die wichtigen Aktualitäten. Nach bedeutenden Ausstellungen im Centre Pompidou-Metz und im Hamburger Bahnhof in Berlin hat er im Mai zwei Großprojekte eröffnet, den Markusplatz in Venedig und den Dia Beacon (New York).
Seine Verbindungen zur Provence sind tief und dauerhaft. Arles beherbergt, wie Naoshima in Japan und Busan in Korea, eines der drei Museen der Welt, die seiner Arbeit gewidmet sind - untergebracht im Hôtel Vernon.
"Relatum": Die Kraft des Dialogs und des Heiligen.
Das Konzept des Relatum, das der Installation ihren Titel verleiht, steht im Mittelpunkt von Lee Ufans Arbeit. Dieser Begriff bezeichnet die Verbindung von Elementen, die poetische Begegnung zwischen der Natur (Stein, Schiefer) und dem Hergestellten (Stahl, Aluminium), aber auch die unsichtbare Spannung, die zwischen dem Werk und seiner Umgebung entsteht.
Eine einzigartige Erfahrung, die aus Stille, Philosophie und Harmonie besteht und vom Künstler als "ein Moment, der uns den Atem der Unendlichkeit spüren lässt" verstanden wird.





