Beschreibung
Konzert für Solisten, Chor und zwei Orgeln.
Obwohl es außerhalb seines Heimatlandes noch wenig bekannt ist, wird das „Stabat Mater“ dazu beitragen, den Komponisten auf der internationalen Bühne bekannt zu machen. Das Werk ist František
Hušpauer gewidmet, einem Freund aus Kindertagen des Musikers. Es ist sein erstes geistliches Werk und steht in engem Zusammenhang mit der familiären Tragödie, die Dvořák traf. Am 21. September 1875 starb seine neugeborene Tochter Josefa. Als Reaktion auf diesen Trauerfall komponierte Dvořák zwischen dem 19. Februar und dem 7. Mai 1876 eine erste Fassung des Werks.
Diese Fassung war für vier Solisten, einen Chor und ein Klavier vorgesehen. Dvořák legt das Werk beiseite, ohne sich mit der Orchestrierung zu befassen. Dvořák verliert seine beiden anderen Kinder im Abstand von wenigen Wochen: seine Tochter Růžena am 13. August und seinen ältesten Sohn Otakar am 8. September 1877. Daraufhin greift er das im Vorjahr beiseite gelegte Manuskript wieder auf. Er fügt drei Sätze hinzu und orchestriert das gesamte Werk zwischen Oktober und dem 13. November 1877.
Für dieses Konzert wird Ihnen eine von Jean-Pierre Lecaudey für die beiden Orgeln der Métropole transkribierte Fassung präsentiert.






