Beschreibung
„Das Kind und die Nacht“ von Franck Villard ist ein lyrisches Märchen, das in das Herz einer der ersten großen Herausforderungen der Kindheit eintaucht: sich mit der Nacht anzufreunden.
Die Dunkelheit wird zu einem unbeständigen Reich, bevölkert von Ängsten, Sehnsüchten und Verwandlungen, in dem die Fantasie die Oberhand gewinnt.
In dieser orientierungslosen Nacht gibt Virgil ein Versprechen ab: Er will die Dunkelheit durchqueren, um das Licht zurückzubringen und seine kleine Schwester zu beruhigen. Diese Initiationsreise konfrontiert ihn mit Noctilia, einer faszinierenden Schattengestalt, dem beunruhigenden Doppelgänger der Mutter, die sich vom Schmerz und den Tränen der Kinder nährt, um sich ewige Schönheit zu bewahren. Auf seinem Weg tauchen zwiespältige Gestalten auf: ein skrupelloser Wissenschaftler, ein Traumjäger, ein tragischer Clown – allesamt falsche Vaterfiguren, die versuchen, den Helden von seiner Mission abzubringen.
Zwischen Traum und Albtraum, Poesie und Unruhe, erzählt „Das Kind und die Nacht“ von einem inneren und spirituellen Kampf, in dem sich die Angst vor dem Verlassenwerden nach und nach in Stärke verwandelt. Durch Traumhaftigkeit, Lachen und die Kraft der Fantasie triumphiert Virgile über die Nacht und lässt die Freude wieder aufleben. Ein leuchtendes und bewegendes Theaterstück für die ganze Familie, das die Fähigkeit der Kindheit feiert, die Dunkelheit in ein Versprechen des Lichts zu verwandeln. „Das Kind und die Nacht“ wird zum ersten Mal mit Orchesterbegleitung aufgeführt.
Lyrisches Märchen in sieben Szenen und vier Bildern von Franck Villard (2008)
Libretto von Olivier Balazuc – Editions Symétrie
Aufführung im Rahmen des Festivals Festo Picho 2027.





