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Der Papstpalast und die Brücke Pont Saint Bénezet (oder Pont d'Avignon) von der Barthelasse-Insel aus - Bildnachweis: Kos-Crea

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Kos-Crea

Die Schätze des UNESCO-Weltkulturerbes

Aus seiner glanzvollen Vergangenheit als Hauptstadt der Christenheit hat Avignon ein außergewöhnliches Kulturerbe bewahrt, von dem ein Großteil zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Blättern Sie durch die Seiten dieses unglaublichen Geschichtsbuchs.

Der Papstpalast

Kennen Sie den Papstpalast in Avignon wirklich? Wussten Sie beispielsweise, dass er das größte gotische Bauwerk des Mittelalters ist? Dass er in nur 20 Jahren, von 1335 bis 1352, erbaut wurde? Dass er als Militärkaserne, Theaterbühne und kultureller Schauplatz für prestigeträchtige Ausstellungen diente?

Prunkvolle Säle, Kreuzgänge, die privaten Gemächer des Papstes mit ihren unschätzbaren Fresken: Der Papstpalast – ein von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärtes Denkmal – lässt sich im Rahmen einer neu gestalteten Führung entdecken.

Neu: Am 1. Mai 2026 schlägt das Denkmal ein neues Kapitel auf – mit neuen Entdeckungsrouten und der Eröffnung von Räumen, die der Öffentlichkeit bisher noch nie zugänglich waren!

Dieser Rundgang, der langfristig drei Themen widmen wird, wird von zahlreichen Vermittlungsangeboten begleitet: interaktive Modelle, Dokumentarfilme, Erläuterungstafeln, neue Beschilderung… Ein erweitertes Besuchererlebnis, um alles über die kleine und die große Geschichte des Papstpalasts zu erfahren!

Die Web-App „Les Clefs du Palais“ ist ab der Eröffnung dieses neuen Kapitels verfügbar und ermöglicht den Zugriff auf alle Inhalte in sechs Sprachen von jedem Smartphone aus.

Die Brücke von Avignon

Die Pont Saint Bénezet, besser bekannt unter dem Namen „Pont d’Avignon”, ist eine echte technische Meisterleistung! Sie wurde ab dem 12. Jahrhundert erbaut und verband einst die beiden Ufer der Rhône. Als Trägerin von Legenden und symbolträchtiges Monument der Region sind heute nur noch 4 der ursprünglich 22 Bögen erhalten

Diese architektonische Kuriosität, die viele Fragen und fantasievolle Interpretationen hervorruft, hat die Aura dieser Brücke noch verstärkt, die dank des Liedes „Sur le pont d’Avignon” weltweit bekannt ist. Obwohl sie zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, darf man auf ihr tanzen! Sie ist täglich für Besucher geöffnet.

Das Museum Petit Palais – Louvre in Avignon

Am Ende der Place du Palais des Papes sollten Sie sich die Zeit nehmen, das Museum Petit Palais zu besuchen, eines der größten europäischen Museen für mittelalterliche Kunst. Zunächst einmal wegen seiner inneren Schönheit? Das Gebäude, einst Residenz des Kardinals Arnaud de Via (gest. 1335), Neffe von Papst Johannes XXII., dann Palast des Erzbischofs von Avignon, wurde Ende des 15. Jahrhunderts vom Erzbischof Julien de la Rovère, dem späteren Papst Julius II., wieder aufgebaut.

Dann wegen seines reichhaltigen Bildbestands. Eine einzigartige Sammlung von Gemälden aus dem Mittelalter und der italienischen Renaissance (mehr als dreihundert italienische Primitiven), darunter die Sammlung Campana, einen bedeutenden Bestand des Musée Calvet (Schule von Avignon vom 13. bis 16. Jahrhundert) und mittelalterliche Skulpturen aus Avignon und Umgebung aus dem 12. bis 16. Jahrhundert. All dies macht dieses mit dem Label „Musée de France” ausgezeichnete Museum zu einem Muss in der Stadt.

Die Stadtmauern

Intra-muros – so bezeichnen die Einwohner von Avignon das Leben innerhalb der Stadtmauern. Diese 4,3 km langen Mauern, die einst dazu dienten, Angreifer abzuwehren, schützten (und schützen auch heute noch) die Einwohner vor den Überschwemmungen der Rhône. Die Stadtmauern umgeben die Altstadt und verleihen ihr auch heute noch diese besondere, zeitlose Atmosphäre.

Der Bau begann 1355 unter Papst Innozenz VI. und wurde 1370 unter Urban V. fertiggestellt. Man kann sie vom Eingang der Pont d’Avignon aus erkunden und bis zum Jardin du Rocher des Doms hinaufsteigen, um die Rhône und einen zauberhaften Blick auf die Stadt der Päpste zu entdecken.

Die Basilika Notre-Dame-des-Doms

Sie würde den Papstpalast fast ein wenig in den Schatten stellen: die Basilika Notre Dame des Doms. Mit ihrer Jungfrau aus vergoldetem Blei, die majestätisch den Himmel berührt und vom Rocher des Doms aus das Rhônetal überblickt, verdient das im 12. Jahrhundert errichtete und im 15. und 17. Jahrhundert umgebaute religiöse Bauwerk einen ausführlichen Besuch.
Nach einer Reihe von Renovierungsarbeiten bietet die Metropolitanbasilika den Besuchern und Gläubigen ein neues Gesicht.

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